Wie möchte ich leben, wenn ich alt bin? Betreutes Wohnen, Senioren-WG oder doch ins Altenheim? Je früher man sich Gedanken macht, desto besser kann man sich auf das Leben im Alter vorbereiten.
93 Prozent der Deutschen wohnen auch im Alter in ihrer eigenen, ganz normalen Wohnung. Fast alle wollen dies auch dabei belassen – möglichst bis zum Schluss. Leider klappt das nicht immer. Manche werden krank, können sich schlechter bewegen und versorgen oder der Geist spielt nicht mehr mit.
Oft sind Verwandte und Freunde nicht mehr da oder wohnen weit entfernt, nette Nachbarn fehlen auch. Was also tun? Niemand will gern ins Heim aber ein Mehr-Generationen-Wohnprojekt ist eine gute Alternative: Ältere und Jüngere wohnen zusammen unter einem Dach oder in Siedlungsgemeinschaften, ohne miteinander verwandt zu sein.
In den bundesweit knapp 60 Mehrgenerationen-Wohnprojekten geht es um ideelle Gemeinsamkeiten, um ein Gefühl von Geborgenheit ohne Enge, um intellektuellen Austausch. Vorteile für die ältere Generation sind die barrierefreie Ausstattung der Wohnungen und der Kontakt zur heranwachsenden Generation. Andere Bedürfnisse der Jüngeren bei der Nutzung des Geländes sowie fehlende Betreuungsgarantie bei schwerer Pflegebedürftigkeit erfordern dagegen Kompromissbereitschaft.
Andere Wohnformen im Alter sind:
Das Bundesfamilienministerium fördert selbständiges Wohnen im Alter und stellt dafür bis 2014 insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung.
Weitere Infos, auch über unterschiedliche bereits bestehende Projekte in ganz Deutschland: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de
Dezember 2011
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