Ich habe mit kleineren Mikrofinanzanlagen gute Erfahrungen gemacht. Nun überlege ich, über 20 000 Euro in Mikrofinanzprodukte anzulegen. Bekannte raten mir ab, sie hätten von Skandalen gehört.
Mikrofinanz, also Kleinkredite – ohne Sicherheiten – für den Gewerbeaufbau, ist für viele Landarbeiter und arbeitslose Frauen in Drittweltstaaten ein Weg aus der Armut. Zwar gab es Ende 2010 aus Indien negative Nachrichten von überschuldeten Kreditnehmern und Fälle, in denen diese Finanzierung nicht zur Selbstständigkeit, sondern zum Konsum eingesetzt worden sind. Trotzdem ist die Idee genial.
Mikrofinanz, eingebettet in Sozialarbeit, bietet Millionen Menschen einen Weg aus der Armut. Ich halte solche Geldanlagen nach wie vor für sehr geeignet, direkt in Menschen zu investieren. Als Anlageformen haben sich Investmentfonds und Genossenschaftsanteile (Oikocredit) etabliert. Die GLS-Bank und die Steyler Bank bieten aber auch zweckgebundene Mikrofinanz-Sparkonten an.
Februar 2012
Geschäftsführer der Steyler Bank in Sankt Augustin
stadtgottes, Ratgeber
Postfach 24 60
41311 Nettetal, Deutschland
Theologin, im Orden zuständig für Jugendarbeit und Berufspastoral
Bibelwissenschaftler, Seelsorger, Schulrektor des Arnold-Janssen-Gymnasiums in St. Wendel, Missionssekretär der Deutschen Provinz
Rektor, Ausbildung in Theologie und Psychologie, Arbeit mit Familiengruppen, Beratungsgespräche
Lizentiat in Theologie, Mitglied der "Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie" (GwG), Lebensberatung, spirituelle Begleitung