Brigitte, auch Brigida, von Kildare galt als eine Schönheit, weigerte sich jedoch, zu heiraten. Als sie 14 Jahre alt war, erlaubte man ihr, Nonne zu werden. In der Nähe ihres Elternhauses lebte sie in einer Zelle unter einer Eiche. Daraus entstand das spätere Kloster namens Kildare (Bedeutung: Kirche der Eiche). Brigida wurde Äbtissin des Frauenklosters und hatte Befugnis, den Abt des Männerklosters zu ernennen. Das Doppelkloster Kildare gilt als eines der berühmtesten in Irland. Brigida zeichnete eine seltene Entschlusskraft aus; daher gehört sie heute zusammen mit Patrick und Kolumban zu den drei Schutzheiligen Irlands.
Auch Namenstag haben: Severus, Petrus von Antiochien
Das Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Festzeit gefeiert. Nach jüdischem Brauch galt Jesus las der erste Sohn als Eigentum Gottes und musste von den Eltern erst ausgelöst werden, indem er zum Priester gebracht und vor Gott dargestellt wurde. Als Maria und Josef zu diesem Zweck in den Tempel kamen, begegneten sie dem betagten Simeon und der Prophetin Hanna. Die beiden erkannten, dass Jesus kein gewöhnliches Kind ist und priesen ihn als den Erlöser Israels (Luk 2, 21 - 40). Der historische Ursprung des Festes Mariä Lichtmess liegt in einer heidnischen Sühneprozession, die alle fünf Jahre in Rom abgehalten und nun mit diesem Fest ins Christentum übernommen wurde. Im Mittelpunkt stand die Kerzenweihe und Lichterprozession. Daher wird das Fest auch Mariä Lichtmess genannt.
Auch Namenstag haben: Burkard von Würzburg, Alfred Delp
Blasius war von Beruf Arzt und wurde Bischof von Sebaste in der römischen Provinz Armenia. Er wurde als Christ verfolgt und versteckte sich in einer Höhle. Obwohl er von wilden Tieren bewacht wurde, schafften es seine Verfolger, ihn ins Gefängnis zu stecken. Dort soll er einen Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hatte, durch sein Gebet vor dem Erstickungstod gerettet haben.
Auch Namenstag hat: Ansgar
Veronika erzählte, sie habe Jesus Christus auf seinem Leidensweg ein Tuch gereicht und es mit seinem eingedrückten Antlitz zurückerhalten. Dieses heilte Kaiser Tiberius, der ein Wespennest im Kopf hatte.
Auch Namenstag haben: Rabanus Maurus, Johanna von Valois
Agatha von Catania wurde als Jungfrau verhaftet, an einen Balken gehängt und gefoltert. Am ersten Todestag Agathas wurde ein bedrohlicher Lavastrom des Ätna durch eine aus dem Grab sich erhebende Marmortafel oder einen Seidenschleier abgelenkt.
Auch Namenstag hat: Adelheid von Vilich
Dorothea (um 290 − 305) stammte aus einer christlichen Familie in Cäsarea in Kleinasien (heute: Türkei). Der Legende nach soll sie das Liebeswerben des heidnischen Stadthalters Apricius zurückgewiesen haben, der sie daraufhin zum Tode verurteilte. Auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung begegnete Dorothea dem Advokaten Theophilus, der durch ein plötzliches Wunder bekehrt und direkt zusammen mit Dorothea hingerichtet wurde.
Auch Namenstag haben: Paul Miki und Gefährten
Richard aus Wessex war angelsächsischer König. Er unternahm mit den Söhnen Willibald und Wunibald 720 eine Pilgerfahrt nach Rom. Der Legende nach begegnete der König einem kranken Mann, der von Richard geheilt wurde. Auf dem Hinweg starb Richard in Lucca (Italien) und wurde dort in der Kirche San Frediano beigesetzt. Richards Reliquien ruhen seit 1154 in Eichstätt.
Auch Namenstag haben: Ava, Juliana von Bologna
Margarete Bakhita, sudanesische Sklavin, wurde einem italienischen Diplomaten zum Geschenk gemacht und kam so in ein Kloster der Canossianerinnen nach Venedig. 1890 wurde Bakhita auf den Namen Josefina Margarete getauft. Später trat sie in den Orden ein, reiste durch Italien, berichtete von ihrem Sklavenschicksal und wurde so für viele Menschen zu einem Hoffnungsträger.
Auch Namenstag hat: Hieronymus Ämiliani
Apollonia von Alexandrien wurde während der Christenverfolgung im dritten Jahrhundert verschleppt. Man schlug ihr die Zähne aus und drohte, sie lebendig zu verbrennen, falls sie ihren Glauben nicht verleugne. Darauf sprang sie laut betend selbst in den brennenden Scheiterhaufen. In der Kunst wird sie mit einer Zange dargestellt und gilt als Patronin der Zahnärzte.
Auch Namenstag hat: Anna Katharina Emmerick
Wilhelm von Malavalle, auch der Große genannt, ließ sich als junger Mann in eine nicht abnehmbare Rüstung einschmieden und pilgerte mit darüber liegendem Bußgewand 1145 nach Rom, ins Heilige Land und nach Santiago de Compostela. Nach seiner Rückkehr 1153 lebte er in einem Bergtal oberhalb von Malavalle als Einsiedler. Dort führte ein sehr strenges, asketisches Leben. Nach dem Tod Wilhelms gründete sich in Malavalle eine Einsiedlergemeinschaft, die sich der Pflege von Kranken verschrieb, der Wilhelmiten-Orden. Schon um 1170 bat Bischof Martin von Grosseto Papst Alexander III., Wilhelms Verehrung zu gestatten. Wilhelm wurde jedoch erst durch Papst Innozenz III. heilig gesprochen.
Auch Namenstag haben: Scholastika, Alois Stepinac
Der Ursprung dieses Gedenktages an "Unsere Liebe Frau in Lourdes" gründet auf den 11. Februar 1858. An diesem Tag erschien der vierzehnjährigen Bernadette Soubirous in der Felsengrotte Massabielle in der Nähe von Lourdes (Südfrankreich) eine "schöne Frau", die sie später wissen ließ, sie sei die "Unbefleckte Empfängnis". Im Zeitraum von fünf Monaten erschien Maria dem Mädchen noch weitere siebzehn Mal. Bernadette war Zweiflern aufgesetzt, die ihre Erfahrungen in Frage stellten. Erst eine vom Bischof einberufene Untersuchungskommission stellte 1862 fest, dass die Erscheinungen der Wahrheit entsprachen. Erst Papst Leo XIII. gestattete 1891 die regionale Verehrung; Papst Pius X. weitete 1907 das Fest auf die ganze Kirche aus.
Auch Namenstag hat: Soteris
Witiza war der Sohn eines westgotischen Grafen. Als Ritter diente er auch Karl dem Großen. Bei dessen erstem Feldzug rettete er seinen Bruder vor dem Ertrinken und riskierte dabei sein eigenes Leben. Nach diesem Vorfall beschloss er, Mönch zu werden. Gegen den Willen seiner Familie trat er 773 bei Dijon in ein Kloster ein und nahm den Ordensnamen Benedikt an. Im Jahr 780 gründete er mit einigen Anhängern auf seinem elterlichen Gut Aniane (Frankreich) ein eigenes Kloster nach der Regel der Benediktiner. Das Kloster entwickelte sich schnell zum Vorzeigekloster, von dem aus die Reform aller Klöster im Frankenreich ausging. König Ludwig der Fromme (später Kaiser) ernannte Benedikt zum Generalabt des Frankenreiches. 814 wurde er Abt des von ihm gegründeten Klosters Kornelimünster bei Aachen. Benedikt ist zu verdanken, dass bis ins Hochmittelalter hinein alle Klöster nach der benediktinischen Regel lebten.
Auch Namenstag hat: Eulalia von Barcelona
Christina von Spoleto hieß ursprünglich Augustina Camozzi. Sie wurde in Ostena am Luganer See (Schweiz) geboren und wurde von ihrem Vater mit dem ortsansässigen Holzschnitzer verheiratet. Nach dem Tod ihres Ehemannes führte sie einige Zeit ein unstetes Leben. Dies änderte sich mit dem Tod ihres Sohnes. Augustina besann sich, trat um 1455 als Terziarin in den Dritten Orden der Augustinerinnen von Spoleto ein und nahm den Namen Christina an. Sie führte ein Wanderleben, das sie unter anderem nach Verona, Rom und 1457 nach Assisi führte. Bald schon hatte sie den Ruf der Heiligkeit erlangt, weil sie die Buße und Nächstenliebe lebte. Christina flüchtete aber immer wieder vor den sie aufsuchenden Menschen. In Assisi traf sie die fromme Frau Galizia, die sie einlud, mit ihr ihre Heimatstadt Spoleto aufzusuchen. Dort widmete sich Christina dem Krankendienst und fastete so stark, dass sie schließlich völlig entkräftet starb.
Auch Namenstag haben: Kastor, Adolf von Osnabrück
Valentin von Terni war der Legende nach Bischof in Interamna (heute: Terni). Er wurde nach Rom gerufen, um den verkrüppelten Sohn des Rhetors (griechisch für Redner) Kraton zu heilen. Durch diese Heilung kamen viele Leute zum Glauben. Valentin wurde angeklagt und als Märtyrer enthauptet, nachdem er das vom Kaiser geforderte Götteropfer verweigerte. Drei von ihm bekehrte Männer brachten seinen Leichnam bei Nacht zurück nach Interamna. Deshalb wurden sie ebenfalls gemartert und dann in Valentins Nähe bestattet. Im 4. Jahrhundert gab es nahe der heutigen Stadt Terni eine Begräbnisstätte, wo ab dem 8. Jahrhundert eine Kirche stand, die dem Märtyrer Valentin geweiht war.
Auch Namenstag haben: Cyrill und Methodiust
Siegfried von Växjö wurde im 10 Jahrhundert in England geboren. Er war Mönch in Glastonbury (Nähe Bristol) und kam 995 als Missionar nach Norwegen und anschließend nach Schweden. In Gotland gründete er das erste schwedische Bistum Sakara. In Växjö, das später Bischofssitz wurde, wurde Siegfrieds Verehrung 1208 bezeugt. Siegfried (auch Sigfrid) wird als „Apostel von Schweden” verehrt.
Auch Namenstag hat: Druthmar
Juliana von Nikomedien (3. Jahrhundert) wurde in Nikomedien (heute: Türkei) als Kind heidnischer Eltern geboren. Der Legende nach bekannte sie sich schon in der Kindheit zum Christentum. Dies wurde jedoch erst bekannt, als von ihrem für sie vorgesehen Ehemann verlangte, dass er sich taufen lässt. Julianas versprochener Ehemann, Stadtpräfekt von Nikomedia, ließ sie foltern und in den Kerker werfen, damit sie sich vom Christentum abwendet. Als diese Maßnahmen erfolglos blieben, wurde sie mit flüssigem Blei übergossen und schließlich enthauptet. Julianas Reliquien befinden sich in Neapel.
Auch Namenstag hat: Simeon von Metz
Kunigunde wurde als Tochter des Grafen Siegfried I. von Luxemburg geboren und um 999 mit Herzog Heinrich IV. von Bayern vermählt, dem späteren Kaiser Heinrich II. Im Jahr 1002 wurde sie in Paderborn von Erzbischof Willigis von Mainz zur deutschen Königin gekrönt. Zwölf Jahre später krönte Papst Benedikt VIII. die Eheleute in Rom als Kaiserin und Kaiser. Kunigunde war sehr interessiert an den Regierungsgeschäften ihres Mannes. Sie regierte, wenn Heinrich abwesend war. Die Ehe der beiden blieb kinderlos. Kunigunde widmete sich den den Armen und Kranken. Sie war zusammen mit ihrem Mann an der Gründung des Bistums Bamberg beteiligt. In Kunigundes Besitz befand sich der Königshof in Kassel; in dessen Nähe gründete sie 1017 das Benediktinerinnenkloster Kaufungen Nach Heinrichs Tod 1024 trat sie dort als einfache Nonne ein. Die ehemalige Kaiserin lebte fortan bescheiden; sie akzeptierte sogar ihre Nichte als Vorgesetzte. Sie richtete ihr Leben nach der Bergpredigt aus und achtete darauf, die Menschen zu lieben. Auf dem Sterbebett wollte man sie als Kaiserin ankleiden, was sie rigoros ablehnte: ihr einfaches Ordensgewand verbinde sie mit dem Himmel. Kunigundes letzte Ruhestätte befindet sich zusammen mit der ihres Mannes im Bamberger Dom. Sie wurde 1200 von Papst Innozenz III. heilig gesprochen.
Auch Namenstag hat: Tobias Wasnack
Felicitas war römische Sklavin und wurde verhaftet, weil sie sich auf die Taufe vorbereitete. Auf dem Weg zum Gefängnis empfing sie das Sakrament, wurde im Zirkus wilden Tieren vorgeworfen und erdolcht. Zwei Tage vor ihrer Hinrichtung brachte sie ein Kind zur Welt, das von den Christen aufgenommen wurde.
Auch Namenstag haben: Perpetua, Volker von Segeberg
Mazelin wurde im Jahr 1025 Abt von St. Peter in Salzburg. Er verzichtete auf das Amt, um ein asketisches Leben zu führen. Fortan lebte er als Einsiedler auf dem Gaisberg vor den Toren der Stadt. Nach seinem Tod wurde Mazelin in der Klosterkirche auf dem Nonnberg in Salzburg bestattet.
Auch Namenstag haben: Lukas von Padua, Evermod von Ratzeburg
Simon war Bruder des Judas, Joseph ihr beider Onkel und Jesus ihr Cousin. Simon wurde im Jahr 62 zum zweiten Leiter der Christengemeinde von Jerusalem gewählt und unter Kaiser Trajan 107 gekreuzigt.
Auch Namenstag haben: Konstantia, Angelicus von Piesole (Fra Angelico)
Hedwig (auch: Hadwigis) von Cappenberg war die erste Priorin des Prämonstratenserinnenklosters in Cappenberg, das von Gottfried von Cappenberg errichtet wurde.
Auch Namenstag hat: Bonifatius von Lausanne
Leo war Priester in Ravenna und Bischof von Catania auf Sizilien. Er wird auch der "Wundertäter" genannt, denn er kümmerte sich um Witwen und half den Armen.
Auch Namenstag haben: Jordan Mai, Falko von Tongern
Damiani, italienischer Benediktinermönch und ab 1043 Prior der Einsiedelei Fonte Avellana, lebte in zwei Welten. Ihm lagen sowohl die Eremiten als auch der Adel und die große Politik am Herzen. Gegen seinen Willen wurde er 1057 zum Kardinal erhoben und Bischof von Ostia. Erst 1063 durfte er den Rücktritt in sein Heimatkloster antreten. 1828 wurde er zum Kirchenlehrer erklärt.
Auch Namenstag hat: Eleonore von England
Polykarp von Smyrna lebte um 70 bis 155 und zählt als letzter Zeuge der apostolischen Zeit zu den Apostolischen Vätern. Er gilt als Schüler des Apostels Johannes und war Bischof von Smyrna (heute: Türkei). Er hatte Kontakt mit bekannten Leuten wie Ignatius von Antiochien, dem er 116 begegnete und mit dem er korrespondierte. Polykarp vertrat die Kirche Kleinasiens bei Versammlungen mit dem römischen Bischof, wobei auch über die Festlegung des Termins für das Osterfest verhandelt wurde. Zeitgenossen bezeichneten Polykarp als einen Fels in der Brandung, einen glaubensstarken Mann, was in den damaligen unruhigen Zeiten nötig war. Ihm war hauptsächlich daran gelegen, die junge, suchende Christengemeinde zusammenzuhalten und zu einen. Er ermutigte die Gläubigen, fest zum Glauben zu stehen, auch um den Preis eines Martyriums. Diesen Tod sollte Polykarp selbst erleiden: Er wurde verhaftet und im Circus vorgeführt, wo er im Beisein der Menge verbrannt werden sollte. Der Legende nach konnten die Flammen ihm nichts anhaben. So wurde er mit einem Dolch erstochen.
Auch Namenstag hat: Willigis von Mainz
Matthias wurde von Jesus zur Verkündigung des Reiches Gottes ausgesandt. Nach der Himmelfahrt Christi trat er dem Apostelkollegium bei und nahm den freigewordenen Platz des Judas ein. Er wirkte für den Glauben in Judäa und wurde nach dem Urteil des jüdischen Hohen Rates wegen seiner Heilungen, Bekehrungen und Predigten im Jahr 63 gesteinigt und enthauptet. Er ist unter anderem der Patron der Zimmerleute. Reliquien des Matthias sollen in Rom bestattet worden sein, Teile davon befinden sich in Trier.
Auch Namenstag haben: Ida von Hohenfels, Modestus von Trier
Walburga wurde 761 Äbtissin eines Benediktinerklosters in Heidenheim und ist Fürsprecherin aller, die in Not sind. Ihre Gebeine liegen unter dem Altar der Kirche St. Walburga in Eichstätt. Regelmäßig sondert ihre Grabplatte Tropfen ab, die als das heilende Walpurgis-Öl weltweit bekannt sind.
Auch Namenstag haben: Cäsarius von Nazianz, Robert von Arbrissel
Francesco Possenti wurde in Assisi geboren und in Spoleto von Jesuiten erzogen. Dennoch führte er ein eher lockeres Leben. Bei der Betrachtung eines Marienbildes 1856 wandelte sich seine Gesinnung. Er trat in dem Passionistenorden bei und nahm den Ordensnamen Gabriel von der schmerzhaften Jungfrau an. Bereits 1857 legte er die Profess ab und studierte Theologie und Philosophie. Fortan war sein Leben geprägt von großer Bereitschaft zur Buße und glühender Marienverehrung.
Auch Namenstag haben: Markward von Prüm, Anne Heigham Line
Romanus von Condat lebte zunächst als Mönch in einem Kloster in Lyon (Frankreich), später für fünf Jahre (ca. 430 bis 435) als Einsiedler im französischen Jura. Gemeinsam mit seinem Bruder Lupicinus gründete er danach das Kloster Condat (heute St-Claude, Frankreich). Romanus wurde erster Abt, später übernahm sein Bruder Lupicius dieses Amt. Später gründeten die beiden Brüder das Kloster in Lauconum (heute St. Lupicin) und das Frauenkloster in Balma (heute: Pratz).
Auch Namenstag haben: Lupicius von Condat, Silvana
Antonia wurde in Florenz geboren. Sie war Terziarin im Zisterzienserinnenorden in L'Aquila (Abruzzen, Italien) und stand dem Kloster 13 Jahre lang als Oberin vor. Da ihr die Strenge der Zisterzienserregel nicht ausreichte, gründete sie 1447 am gleichen Ort das Klarissenkloster Corpus Domini, das sie sieben Jahre leitete. Schwere körperliche und seelische Beschwerden erschwerten ihr die Arbeit und machten sie schließlich unmöglich. Antonia ertrug ihre Erkrankung mit großer Geduld.
Auch Namenstag haben: Hilarius von Rom, Oswald von York und Worcester
Albin (auch Albinus oder Albin) war Augustiner-Chorherr bei Angers (Frankreich). Er wurde Abt im Kloster Tincillacense im Westen Frankreichs und 529 Bischof von Angers. Während seiner Amtszeit stellte er die religiöse Zucht in seiner Diözese wieder her. Außerdem wurde er durch Wundertaten bekannt. Er ist Patron der kranken Kinder und bei Blindheit und Keuchhusten.
Auch Namenstag hat: David von Menevia