Rezept des Monats

Hauptspeisen

Forellenfilet mit Wildkräuter-Risotto

Zutaten / für 4 Personen

200 g Risotto-Reis
1 Zwiebel
1 TL Olivenöl
50 ml trockener Weißwein 
500 ml Gemüsebrühe
je 1 Handvoll Giersch und Sauerampfer
2 Scheiben getrocknete Tomaten
ca. 50 g geriebener Käse (Gratinkäse)
ca. 750 g Lachsforellenfilet
1 Zitrone
Salz, Pfeffer (aus der Mühle)
50 g Butter

Zubereitung

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Olivenöl erhitzen, die Zwiebelwürfel anschwitzen, bis sie glasig sind. Den Reis einstreuen. Rühren Sie den Reis ständig durch. Wein zugießen und weiterrühren, sobald der gesamte Wein eingekocht ist, geben Sie eine Schöpfkelle heiße Gemüsebrühe dazu. Die Temperatur so weit verringern, dass das Ganze nur leise blubbert. Gießen Sie nun schöpfkellenweise weitere Brühe dazu, wobei Sie allerdings immer erst warten, bis der Reis die letzte Portion aufgesogen hat, und rühren Sie unablässig weiter. 

Die Kräuter waschen, trocken tupfen, von den Stielen trennen und klein schneiden. Die getrockneten Tomaten klein hacken, die Hälfte der Kräuter, die Tomaten und den Käse unter den Risotto mischen. Jetzt muss der fertige Risotto noch zwei Minuten ruhen. Dies ist ein ganz entscheidender Punkt, denn erst dadurch gewinnt er seine perfekte, cremig-feuchte Konsistenz.

Das Forellenfilet waschen und trocken tupfen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Den Fisch in eine ofenfeste Form geben, den Wein dazugießen und den Fisch bei 150 Grad (Umluft) etwa 5 bis 8 Minuten garen. Die Butter erhitzen, bis sie vollständig geschmolzen ist und die andere Hälfte der Kräuter untermischen. Die Kräuterbutter über den Fisch geben und mit dem Risotto anrichten.


Tipp: Vom Giersch nimmt man für dieses Gericht am besten die jungen, noch hellgrünen Triebe. Gärtner/innen wissen es: Der Giersch ist so vital, dass man ihn das ganze Jahr über im Garten findet. Der Geschmack des jungen Gierschs erinnert an eine Mischung aus Spinat, Möhre und Petersilie. Er enthält viel Vitamin C! Sauerampferblätter lassen sich nicht gut trocknen, weil sie dann den typischen säuerlichen Geschmack verlieren, aber klein gehackt lassen sich die (möglichst jungen) Blätter gut einfrieren.

Februar 2014