Dringende Hilfe für Fischer

Nach dem Tsunami auf den Inseln Java und Sumatra kurz vor Weihnachten waren die Steyler Missionare erneut vor Ort, um sich selbst ein Bild von der aktuellen Lage zu machen

P. Paul Rahmat SVD bei seinem ersten Besuch im Katastrophengebiet

Um die vom Tsunami betroffenen Menschen zu unterstützen, sind die Steyler Missionare nach den Angaben von Pater Paul Rahmat SVD derzeut wieder auf dem Weg nach Ujongkulon an der Südwestspitze der Insel Java. Dieses Mal haben er und seine Mitbrüder vor allem Schuluniformen, Bücher, Stifte und sonstiges Schulmaterial im Gepäck, damit die Kinder wieder unterrichtet werden könnten.

Außerdem sind die Missionare im Gespräch mit der Regierung: „90 Prozent der Menschen, die kurz vor Weihnachten von der Flutwelle getroffen wurden, sind Fischer“, erzählt P. Paul Rahmat SVD am Telefon. „Sie haben alles verloren und brauchen dringend Boote und Netze, um ihre Arbeit wieder aufnehmen zu können. Diese und weitere Materialien sind aber sehr teuer. Deshalb brauchen wir Unterstützung durch die Regierung.“ Drei Tage werden er und sein Team nun im Katastrophengebiet verbringen und sich über die aktuelle Lage einen neuen Überblick verschaffen.

 

Hintergrund: In der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember 2018 traf ein schwerer Tsunami die Inseln Sumatra und Java: 430 Menschen kamen ums Leben, 1.500 wurden verletzt. Rund ca. 20.000 Menschen mussten aus ihrer Heimat-Region in Sicherheit gebracht werden.

Melanie Pies-Kalkum

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