„Ein buntes Fest der Superlative“

Das 8. Augustiner Klosterfest bricht alle Rekorde und setzt ein starkes Zeichen für eine bunte Welt

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Gelände der Steyler Missionare in Sankt Augustin das 8. Augustiner Klosterfest statt. Rund 30.000 Menschen haben die 150 Veranstaltungen besucht und sind auf dem World-Food-Festival in fremde Welten eingetaucht. „Wir sind unglaublich stolz, dass das Fest so gut von den Menschen aus der Region angenommen wurde“, sagt Jürgen Welzel, der Organisationsleiter des Klosterfestes. „Die Rückmeldungen von den Besucherinnen und Besuchern sind überwältigend positiv und bestärken uns sehr darin, dass sich der große Aufwand gelohnt hat. Es war ein buntes Fest der Superlative: friedlich, fröhlich und weltoffen. Das ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.“ 

600 ehrenamtliche Helfer haben dafür gesorgt, dass das Fest reibungslos abgelaufen ist. Ohne ihre Hilfe wäre das Fest nicht denkbar gewesen. „Das Engagement der Ehrenamtlichen ist beeindruckend und macht dieses Fest zu etwas Besonderem“, erklärt Pater Piotr Adamek, Steyler Missionar und Rektor des Missionspriesterseminars in Sankt Augustin. „Für die Steyler Missionare ist das Klosterfest ein Herzensprojekt. Die Vorbereitungen sind anstrengend und eine große Herausforderung für uns. Das letzte Wochenende hat aber gezeigt, dass sich dieser Kraftakt gelohnt hat. Das Klosterfest hat Menschen unterschiedlicher Nationalität und religiöser Überzeugung zusammengebracht. Ich hoffe, dass dadurch Vorurteile abgebaut und eine Neugier auf das vermeintlich Unbekannte geweckt wurde.“

Alle Spenden und ein Großteil der Überschüsse, die das Fest erwirtschaftet hat, gehen in ein Hilfsprojekt der Steyler Missionare im derzeit größten Flüchtlingslager der Welt in Uganda. „Feiern und Gutes tun, das zeichnet das Klosterfest schon seit jeher aus“, sagt Pater Joseph Xavier Alangaram SVD, der Missionssekretär der Steyler Mission. „Wir erreichen mit unserem Projekt die Ärmsten der Armen, die vor dem Bürgerkrieg im Süd-Sudan geflohen sind - unter ihnen viele Frauen und Kinder. Dank der großartigen Unterstützung der Besucherinnen und Besucher, können wir das Hilfsprojekt auf eine sichere finanzielle Basis stellen.“

Nils Sönksen

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