Vier Kerzen gehen um die Welt

Steyler Anbetungsschwestern aus der ganzen Welt kamen bei einem Treffen in Steyl zusammen

Als „Weltsensation“ bezeichnet einer der Mitbrüder das Eintreffen der Schwestern aus der ganzen Welt. Denn eigentlich leben sie in Klausur und sind nur selten vor den Klostermauern anzutreffen. Da sie auf Reisen sind, tragen sie nicht ihr sonst übliches rosa Gewand, sondern eine graue Ordenstracht.

Pater Antonio Pernia SVD, der ehemalige Generalsuperior der Steyler Missionare, begleitete die Schwestern. Er hatte zuvor das Generalkapitel in Bad Driburg geleitet. In seiner Predigt dankte er den Schwestern für Ihren besonderen Dienst in der Gemeinschaft. „Für unseren Gründer ist die richtige Haltung vor Gott die Anbetung. Daher kam er zu der Entscheidung, nicht nur Arbeiter in die Welt zu senden, sondern auch Menschen in die Anbetung und Stille.“ Die Spiritualität des Heiligen Arnold sei sehr facettenreich – das müsse man sich immer wieder vor Augen führen. 

© Nils SönksenAm Sarg des Heiligen Arnold hatte das Koordinierungsteam der Steyler Freunde und Partner für jede Schwester einen Leinenbeutel vorbereitet. Darin fanden sich jeweils vier Kerzen mit den Logos der Missionare, der Missionsschwestern, der Anbetungsschwestern und der Freunde und Partner. „Arnold Janssen hat von Anfang an Laien in die Gründung seines Missionswerkes einbezogen“, sagte Bernd Hunstig vom Koordinierungsteam der Freunde und Partner. „Die vierte Kerze, die wir vor drei Jahren das erste Mal aufgestellt haben, steht für die vielen tausend Steyler Freunde und Partner rund um den Erdball. Es wäre schön, wenn diese Kerzen in allen Klöstern und Niederlassungen als Symbol der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit stehen würden.“

„Das ist ein schönes Symbol, das sichtbar und greifbar ist. Die Steyler Familie ist wirklich ein großer Rückhalt für uns“, sagte Schwester Maria Magdalena Kruse, die neue Generaloberin der Anbetungsschwestern. „Danke auch für eure Gebete zu unserem Generalkapitel. Wenn wir gleich alle zurück zu unseren Kommunitäten reisen, mit unseren Taschen und Kerzen, werden wir an euch denken.“

Nils Sönksen

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