Wer glaubt, ist nie allein

Vier junge Steyler Missionare aus der Mitteleuropäischen Provinz kehren diese Woche vom Weltjugendtag in Panama zurück. Sie begleiteten österreichische, Schweizer und französische Jugendliche zu dem internationalen Treffen

P. Alphonse Fahin SVD begegnete in Panama einer Gruppe von den Philippinen

Für Pater Alphonse Fahin, Pater Benjamin Kintchimon, Pater Olivier Ongway Matondo und Pater Janvier Koutandji ging am Sonntag der Weltjugendtag in Panama mit der Papstmesse zu Ende. Sie feierten gemeinsam mit 100.000 das größte Weltkirchenevent des Jahres. Aus 100 Staaten der Erde waren Jugendliche angereist, um Begegnung zu leben. „Der Weltjugendtag ist für mich eine Pilgerreise der Begegnungen“, schreibt Alphonse Fahin. „Begegnung mit Gott, Begegnung mit Jugendlichen aus vielen verschiedenen Ländern der Welt und Begegnung mit mir selbst. Mein Glaube wird dadurch gestärkt, wenn ich sehe, wie Jugendliche mit Begeisterung die Sache Gottes ernst nehmen und daran Freude haben. Eines ist mir noch deutlicher geworden: In Gott gibt es keine Grenze, es gibt nur Brücken, denn wer glaubt, ist nie allein. Das erlebten wir gerade intensiv hier in Panama.“  Außerdem bereichert das Erleben des Weltjugendtags seinen weiteren Einsatz in der Jugendpastoral, ist P. Fahin überzeugt.

P. Alphonse Fahin ist Seelsorger im 10. Wiener Bezirk, wo mehrere Steyler Missionare in der ältesten Pfarre, der „Pfarre zum Göttlichen Wort“, wirken. Den Weg zum Weltjugendtag unternahm er gemeinsam mit der salesianischen Jugendbewegung. „Das Unterwegssein mit der siebenköpfigen Gruppe macht viel Spaß. Leib und Seele sind gut genährt. Kochen tun wir manchmal. Gelegentlich feiern wir miteinander die Heilige Messe, und dies tun wir oft mit Musik und Singen. Die Freude bei der Messe durch lebendige Musik, Klatschen und Tanz tut mir besonders gut. Es ist wie bei mir Zuhause in Togo.“ Neben Gottesdiensten und Katechesen wurden den jungen Menschen Konzerte, Diskussionsrunden und Workshops angeboten. "Die Stadtbesichtigung ist ein tägliches Erlebnis, da wir viel unterwegs zu den Programmen sind.“ Außerdem hatte die Gruppe in der Woche vor der Eröffnung des Weltjugendtags bei den Vorbereitungen in der Don Bosco Basilika geholfen (putzen, malen, Sessel herrichten, …).

Aus Österreich waren mehr als 200 junge Menschen nach Panama gereist. Das Treffen stand unter dem Motto "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast". Für die österreichischen Weltjugendtagsteilnehmenden bildete das traditionelle "Österreich-Treffen" am 22. Januar in einer Salesianerschule in Panam City den gemeinsamen Auftakt zu den Haupttagen. Der Höhepunkt des Glaubensfestes waren der 26. und 27. Januar. Am Samstagabend versammelten sich die Jugendlichen aus aller Welt zu einer Vigil, einem abendlichen Gebet mit dem Papst. Nach einer Übernachtung unter freiem Himmel feierte Franziskus am Sonntag mit allen Teilnehmenden die Abschlussmesse.

Monika Slouk

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