Ratgeber - Lebens- und Familienberatung

Adventskalender-Stress

Unsere Kinder wollen unbedingt einen Adventskalender mit Spielzeug oder Duschgels haben, wir finden das übertrieben. Müssen wir nachgeben, weil sämtliche Schulfreunde offenbar einen haben?

Nicht nur der „Adventskalender der Saison“, sondern zum Beispiel auch das „dringende Bedürfnis“ nach Marken-Outfits führen Eltern zu dieser Frage. Ein Adventskalender hat den Sinn, die Wartezeit auf Weihnachten hin zu verkürzen und die Vorfreude auf das Fest zu steigern. Geht es (Ihnen) darum? Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit zu sinnvollen Alternativen, die Sie zusammen mit den Kindern entwickeln könnten.

Wie in anderen Erziehungsfragen auch, prägen Eltern mit ihren eigenen Konsum- oder Traditionsgewohnheiten die Einstellungen ihrer Kinder. Darum ist es wichtig, darin zu einer klaren und konsequenten Haltung zu finden und diese nach außen und den Kindern gegenüber zu begründen und zu vertreten.

Wichtig ist es, Kinder bei der Entwicklung des Selbstwertgefühls zu unterstützen; ihnen zu helfen, sich gegenüber der Allgemeinheit und gegen Gruppendruck durch die Entwicklung eigener Standpunkte selbstbewusst zu behaupten. Die Grenzerfahrung „wir denken, handeln anders“ kann überaus wirksam sein für eine präzise Selbsteinschätzung. Kinder brauchen Vertrauen in ihre Selbstwirksamkeit. So lernen sie, Dinge zu verändern, und fühlen sich weniger machtlos.

Dezember 2019

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

Bisherige Beiträge

Jedes Jahr pilgern Tausende kubanische Gläubige am 17. Dezember zur Wallfahrtskirche in Rincón – um vom heiligen Lazarus von Krankheiten geheilt zu...

[weiter...]

In einem Dorf in der Schweiz können sich Bescuher auf einem Spaziergang vom Zauber der Weihnacht überraschen lassen

[weiter...]