Titelthema

Fragen zur Bibel

... hat stadtgottes an Pater Michael Kreuzer SVD gestellt. Und er hat geantwortet.

Ein Buch, das viele Fragen aufwerfen kann: Die Bibel

Wer hat die Bibel geschrieben?

Das Alte Testament (AT) wurde hauptsächlich von Jerusalemer Priestern und sogenannten „Tradenten-Propheten“ verfasst. Das Neue Testament (NT) wurde hauptsächlich vom Apostel Paulus (und seinen Schülern) sowie den vier Evangelisten geschrieben.

Wann wurden die einzelnen Teile geschrieben, in welcher Reihenfolge?

Einfacher ist das für das NT zu beantworten, weil es innerhalb eines vergleichsweise sehr kurzen Zeitraums entstanden ist. Die frühesten Schriften des NT sind die sieben „echten“ paulinischen Briefe, die wahrscheinlich in dieser Reihenfolge geschrieben wurden: der erste Brief des Paulus an die Christen in Thessalonich, der erste Brief des Paulus an die Christen in Korinth, der Brief des Paulus an die Christen in Philippi, der Brief des Paulus an Philemon, der zweite Brief des Paulus an die Christen in Korinth, der Brief des Paulus an die Christen in Galatien, der Brief des Paulus an die Christen in Rom (alle zwischen ca. 50 und 55 n. Chr.). Die Evanglien sind entstanden: ca. 70 (Markus), 90 (Matthäus, Lukas) und 100 (Johannes). Im Wesentlichen wurde das NT zwischen 50 und 100 n. Chr verfasst.

Für das AT ist die Frage schwieriger zu beantworten. Die ältesten Texte des AT (wie z.B. das sog. Debora-Lied im Buch der Richter 5) sind vielleicht schon 3.000 Jahre alt. Im Lauf der Jahrhunderte zwischen 1.000 und 600 v. Chr. entstanden immer mehr Texte: Psalmen, Liebeslieder, Sprichwörter, Königsannalen, Geschichten und Erzählkränze über Abraham, Jakob, Mose, König David, überlieferte Aussprüche von einzelnen Propheten, Gesetzessammlungen usw. Aber der große Auslöser für eine regelrechte „Literaturproduktion“, für die Abfassung der biblischen Bücher, wie wir sie heute kennen, wo alle diese bereits vorhandenen Texte in einen einzigen großen Geschehensbogen und Sinnzusammenhang gebracht wurden, war das „Babylonische Exil“ (597 bis 539 v. Chr.). Das Exil war eine Epochenwende, man kann sagen: Es war die Geburtsstunde der Bibel. Von da an arbeiteten die biblischen Autoren „fieberhaft“ an der „Gründungslegende Israels“: wie Israel entstanden ist, wie Gott es geführt hat, wozu er es ins Leben gerufen, welchen Auftrag es in der Welt zu erfüllen hat … Zuerst wurde die Tora niedergeschrieben (die fünf Bücher Mose, der Pentateuch: Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri, Deuteronomium) – bis ca. 400 v. Chr., dann die „Propheten“ (die Bücher Josua bis Maleachi) und die „Schriften“ – bis ca. 200 v. Chr. Grob gesprochen entstand die Hauptmasse der Hebräischen Bibel zwischen 600 und 200 v. Chr.

Die sogenannten deuterokanonischen Schriften (Zusätze zu Esther und Daniel, Tobit, Judit, 1. Buch der Makkabäer, 2. Buch der Makkabäer, Jesus Sirach, Buch der Weisheit, Baruch), die keinen Eingang in die jüdische Bibel gefunden haben, wohl aber ins christliche AT, entstanden zwischen 200 und 30 v. Chr.

©privatWer bestimmte, welche Schriften dazu gehören und hat dann die einzelnen Teile zu einem Ganzen zusammengefügt?

Für die Hebräische Bibel gilt: Die verschiedenen jüdischen Gemeinden in Palästina und in der weltweiten Diaspora hatten zur Zeitenwende alle eine Sammlung von „Heiligen Schriften“, aus denen sie in ihren gottesdienstlichen Versammlungen vorlasen. Nicht alle Gemeinden besaßen sämtliche alttestamentarische Schriften, manche führten in ihrer Sammlung auch Schriften, die letztendlich nicht in die Bibel aufgenommen wurden. Circa 100 n. Chr. haben die maßgeblichen Rabbinen genau festgelegt: Das sind unsere Heiligen Schriften, genau diese, keine Schrift weniger und keine Schrift mehr. In der Fachsprache heißt das: Die Schriften wurden „kanonisiert“, der Schriften-„Kanon“ wurde eindeutig fixiert. („Kanon“ heißt „Richtschnur“.)

Für das NT muss man sich den Vorgang analog vorstellen. Am Kanonisierungsprozess waren die christlichen Gemeinden mit ihrer gottesdienstlichen Praxis und schlussendlich die Bischöfe beteiligt.

Wie wurden die Schriften überliefert? Haben sich Fehler eingeschlichen?

Bis zur Erfindung des Buchdrucks (ca. 1500 n. Chr.) gab es nur Handschriften. Jede einzelne Bibel war mit der Hand geschrieben. Dabei schlichen sich natürlich auch Abschreibfehler ein. Aber: wenn es nur das wäre! Bis zur Kanonisierung (wo kein Wort mehr hinzugefügt und keines mehr ausgelassen, kein Buchstabe, kein „Jota“, kein i-Tüpfelchen mehr verändert werden durfte), gab es auch mehrere Versionen der einzelnen Bücher (vor allem der viel älteren alttestamentarischen Schriften), die in einzelnen Partien mehr oder weniger stark voneinander abwichen. Heute ist die Rekonstruktion des „Urtextes“ (so weit er überhaupt zu haben ist, weil es eben verschiedene „Endgestalten“ der Überlieferungsgeschichte gibt) eine eigene, überaus anspruchsvolle Wissenschaft, die sogenannte Textkritik, die mit dem Computer arbeitet und alle nur verfügbaren und erhalten gebliebenen Handschriften miteinander vergleicht und von Fall zu Fall entscheidet, welche Version wohl die ältere, ursprünglichere ist.

Ist die Bibel im Laufe der Jahrhunderte verändert worden?

Ich möchte diese Frage so beantworten: Bis vor wenigen Jahrzehnten stammten die ältesten hebräischen Handschriften, die den Zahn der Zeit überstanden haben und auf uns gekommen sind, aus dem 9. Jh. n. Chr. Und dann kamen ab 1947/48 die Textfunde von Qumran am Toten Meer! Auf einmal hatte man ca. 200 biblische Handschriften zur Verfügung, die aus dem ausgehenden 3. Jh. v. und 70 n. Chr. stammten. Zwischen diesen Handschriften und den vordem ältesten liegen mehr als 1.000 Jahre Abschreibtätigkeit. Und siehe da: Sie stimmten akribisch genau überein. Die gesamte Fachwelt war verblüfft.

Wie exakt sind die Übersetzungen? Was ist der Unterschied zwischen der katholischen und der Lutherbibel?

Es gibt keine „ideale“, „richtige“ Übersetzung. Jede Übersetzung ist ein Verlust (Wortspiele, Reime, wichtige Wortstellungen, Spracheigentümlichkeiten und Bedeutungsnuancen gehen verloren), jede Übersetzung ist ein Gewinn (wer von Ihnen hat etwas von einer Bibel im hebräischen bzw. griechischen Original?). Jede Übersetzung steht vor unzähligen Schwierigkeiten und Wahlmöglichkeiten – und kann sich immer nur für eine Möglichkeit entscheiden. Jede Übersetzung hat bestimmte Adressaten im Blick und verfolgt ihr eigenes Ziel und ihren bestimmten Zweck. Die „Elberfelder Bibel“ z.B. ist eine möglichst wortgetreue Übersetzung, die eng am Originalwortlaut „klebt“. Die „Einheitsübersetzung“ ist für den liturgischen Gebrauch geschaffen worden, damit man den Text auch beim bloßen Hören gut mitverfolgen kann. Die „Gute Nachricht“ will eine Übersetzung in gut verständliches, heutiges Deutsch sein. Die Lutherbibel will so nahe wie möglich am Wortlaut der Lutherübersetzung bleiben. Auf der Internet-Seite www.bibleserver.com können alle soeben genannten Übersetzungen und noch einige mehr nebeneinander gestellt und verglichen werden.

Wie viele Ereignisse in der Bibel sind geschichtlich verbürgt?

Geschichtlich verbürgt ist, dass Jesus von Nazaret gelebt hat, von Pontius Pilatus zum Tod verurteilt und von den Römern gekreuzigt worden ist, dass er sich von Johannes dem Täufer (der ebenfalls eine historische Figur ist) hat taufen lassen, dass er in einem Wanderpredigerdasein das „Königreich Gottes“ verkündete und Kranke heilte, dass er Jünger um sich sammelte, dass diese ihn sehr bald nach seinem Tod als den Messias verkündeten, … Aber dass Jesus der von Gott gesandte Messias war, kann nicht geschichtlich verbürgt sein, weil das Glaubenssache ist. Sobald ich sage: „Da hatte Gott die Hand im Spiel“, kann das keine historische Aussage mehr sein, weil die Geschichtswissenschaft per definitionem Gott als Urheber historischen Geschehens ausklammert.

Was das AT angeht, so haben die Fortschritte in der Archäologie des Landes Israel für große Überraschungen gesorgt. Erstes Beispiel: Es kann kein davidisch-salomonisches Großreich gegeben haben, denn dann hätte man Straßen, Monumentalbauwerke, Schriftdokumente aus dem 10. vorchristlichen Jahrhundert ausgegraben; ein Großreich von den Dimensionen, wie sie die Bibel angibt, hätte archäologische Spuren hinterlassen, was aber nicht der Fall ist. Ergo: das davidisch-salomonische Großreich ist literarische Fiktion. Zweites Beispiel: Die archäologischen Befunde aus dem 12. und 11. vorchristlichen Jahrhundert legen eindeutig nahe, dass Israel in und aus Kanaan entstanden ist. Eine kriegerische Landnahme von außen, wie sie das Buch Josua beschreibt und fester Bestandteil des Credos Israels ist, hat es nie gegeben. Auch das ist literarische Fiktion.

Was bedeutet das? Dass die Bibel nach Strich und Faden lügt und betrügt? In keinster Weise. Die Bibel ist nicht Geschichtsschreibung und erhebt auch nicht den Anspruch, es zu sein. Die Bibel ist eines der großartigsten Werke der Menschheitsliteratur, sie ist „Dichtung“ – sie „ver-dichtet“ menschliche Erfahrungen mit Gott, genauer gesagt: Israels Erfahrungen mit JHWH. Sie erzählt für Adressaten um 400 v. Chr. Geschichten, die in grauer Vorzeit spielen (wir sagen: 1200 bis 900 v. Chr.) – nicht, um sie über diese Vorzeit zu informieren, sondern damit sie um 400 das „Volk Gottes“ bilden, um ihren Auftrag in ihrer Gegenwart wissen und damit sich die Katastrophe des Exils nicht wiederholt! (Ihnen, lieber Leser dieser Zeilen, darf ruhig etwas schwindlig werden – denn all das bedarf im Grunde vieler, vieler Ausführungen, die in diesem Rahmen nicht zu erbringen sind.)

Wie wörtlich muss man die Bibel nehmen (z.B. Evolutionstheorie)?

Einen Text „verstehen“ heißt: ihn interpretieren, ihn einbauen und integrieren in sein Welt- und Menschenbild, in seine Lebensanschauung – so weit man sich die gebildet hat, und die sich durch diesen Vorgang auch verändern dürfen. Es kann auch heißen: den Text (teilweise oder ganz) verwerfen, weil er sich nicht integrieren lässt. Wenn aber mein Welt- und Menschenbild, meine Lebensphilosophie total erstarrt sind, werde ich bald keinen Text mehr verstehen. Die Philosophie nennt das Verstehen und Interpretieren von Texten einen komplizierten „hermeneutischen Prozess“: Der Text verändert mich und ich verändere den Text (nicht seinen Wortlaut, aber zwangsläufig seine Sinnbezüge, umso mehr, wenn der Text einer ganz anderen Zeit und einem ganz anderen Kulturraum entstammt). Die Bibel selber beschreibt das so: Man muss das Buch essen, im Magen verdauen, sich einverleiben und anverwandeln – und oft ist es so, dass sich der Geschmack mit dem Kauen verändert (Ezechiel 3,1-3; Offenbarung 10,9).

Ein wortwörtliches, fundamentalistisches Verständnis der Bibel ist auch eine Interpretation, die primitivste von allen. Sie ist nicht „wortgetreu“, sondern sinnverfälschend.

Sind die Wunder, von denen die Rede ist, wörtlich zu verstehen?

Versteht man die Wunder, von denen die Bibel erzählt, wörtlich, ist das Wunderbare an ihnen dahin, ausgetilgt, ausradiert. Man hat die Geschichte zerstört.

Zum Beispiel: Jona im Bauch des Walfisches. Wer ernsthaft glaubt, dass der Prophet Jona von einem Wal verschluckt und wieder an Land gespieen wurde, verdirbt die Schönheit dieses Erzählzugs. Jona ist dermaßen auf dem Holzweg, er hat sich dermaßen „verrannt“, dass er von der viel größeren Realität eingeholt werden und erst einmal eines Todes sterben muss, um wieder genau dort, wo er hingehört, neu geboren zu werden.

Zum Beispiel: Jesus wandelt über das Wasser. Wer ernsthaft glaubt, dass Jesus über Wellen spaziert ist, macht aus ihm einen Zauberkünstler und kann weiter unverändert bleiben. Wer aber glaubt, dass Jesus einen Weg kennt, wo kein Weg ist, sondern nur Untergang und Tod, der lernt selbst, über das Wasser zu gehen.

Wie sind die Widersprüche in der Bibel zu erklären (z.B. rächender Gott des AT, liebender Gott des NT)?

Die Bibel enthält zahllose Widersprüche. Der Hauptgrund ist der, dass „das Buch der Bücher“ in Wahrheit eine Bibliothek ist, in der viele Bücher vieler verschiedener Autoren aus unterschiedlichsten Zeiten stehen. Nehmen wir nur die vier Evangelien her. Sie behandeln alle denselben „Stoff“, aber total unterschiedlich. Wie froh können wir sein, dass uns vier Jesusbilder überliefert sind und nicht nur eines!

Einen Widerspruch allerdings gibt es nicht: im Gottesbild des AT und NT. Der Gott Jesu ist der Gott des AT, und er wäre entsetzt, wenn er hörte, er habe einen anderen Gott verkündet. Gott ist Liebe – das steht auch auf jeder Seite des AT. Der berüchtigte „Zorn Gottes“ (der aber genauso im NT vorkommt wie im AT) ist Gottes leidenschaftliche Parteinahme für die Armen und Entrechteten; er ist Gottes ohnmächtiges, „verzweifeltes“ Ringen um den Menschen, der ihm und damit dem Leben verloren zu gehen droht. Er meint niemals einen emotionalen Amoklauf, einen Rundum-Schlag aus „Beleidigt-Sein“ und gekränkter Eitelkeit – Gott ist kein unreifer Mann! Gottes „Zorn“ (das Schnauben seiner Nase, das Raufen seiner Haare und sein hochroter Kopf) ist die Spielform seiner Liebe, die leidenschaftlich „entbrennt und aufflammt“, wenn das Leben des Geliebten auf dem Spiel steht.

Ist die Bibel tatsächlich Gottes Wort?

Die Aussage, dass die Bibel „Gottes Wort“ ist, ist eine Glaubensaussage. Sie liegt genau auf derselben Ebene, wie wenn jemand sagt: „In meiner Frau begegne ich Gott. Gott hat uns zusammengeführt. Sie ist ein Geschenk Gottes an mich.“ Der Unterschied liegt nur darin, dass die Glaubensgemeinschaft, die sagt, die Bibel sei Wort Gottes, sehr, sehr viel größer ist als dieser eine Ehemann, dass sie über Hunderte von Generationen aus allen Völkern und Kulturen reicht. Seit Jahrhunderten schöpfen Menschen Kraft aus der Bibel, finden sie Trost in ihrem Leid, Antworten auf quälende Fragen, Sinn in ihrer Verzweiflung, erhalten sie einen Fußtritt in ihren bequemen Hintern, stoßen sie auf einen Richter in ihrer Hartherzigkeit, werden sie inspiriert zu großherzigen Taten, begegnen sie einer unendlichen Liebe. Wenn sie dann sagen: „Das ist lebendiges Wort Gottes“, dann ist das Ausfluss ihrer persönlichen und gemeinsamen Erfahrung. Niemand muss sich davon überzeugen lassen. Aber um draufzukommen, ob das wahr ist, muss er es zuerst für wahr halten. Sorry, ist halt so.

Wenn Gott im AT redet – wer spricht da mit wem?

Wenn Gott im AT redet, dann haben da viele Menschen vergangener Generationen ihre Gotteserfahrung „ver-dichtet“ und bieten mir ihre Geschichte zur Identifikation an. „Wenn du kannst, finde dich darin wieder. (Wenn nicht, lies weiter.)“

In wieweit sollte die Bibel Wegweiser für unser Handeln sein?

Die Bibel ist für viele Menschen, die nach einem Weg der Meditation, der Erleuchtung, der mystischen Versenkung und des Eins-Werdens mit Gott suchen, eine Enttäuschung; ihnen ist die Bibel zu wenig „spirituell“. Sie möchten Gott persönlich erfahren, und da erhalten sie von der Bibel zu wenig Wegweisung. Tatsächlich geht es in der Bibel, speziell der Tora, immer wieder nur um die Regelung menschlicher Beziehungen und um das Gelingen menschlichen Zusammenlebens. Sie „tut so“, als stünde die „Nächstenliebe“ im Zentrum des göttlichen Interesses. Und das kann auch als unbefriedigend empfunden werden: „Ja, ja, das kennen wir längst.“ Wir möchten uns mit Tiefsinnigerem beschäftigen.

Aber ist es nicht doch so, dass sich unser wirkliches Leben am ehesten in Beziehungen abspielt, dass wir da am meisten Glück und Erfüllung, Schmerz und Enttäuschung erfahren? Auch wenn die „persönliche Begegnung mit Gott“ sehr beglückend und aufregend sein kann, – der biblische Gott gibt sich am besten in dieser Welt zu erkennen durch das, was zwischen Menschen geschieht. Über König Joschija, dessen Herrschaft sich durch Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit auszeichnete, erklärt Gott: „Dem Schwachen und Armen verhalf er zum Recht. Und es ging ihm gut. Heißt nicht das, mich wirklich erkennen? – spricht der HERR“ (Jeremia 22,16). Wahrer Glaube besteht nach der Bibel darin, Gottes Menschlichkeit in diese Welt hineinzuspiegeln. Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber drückt es so aus: „Der Mensch kann dem Göttlichen nicht näher kommen, indem er über das Menschliche hinausreicht.“

Muss man als Christ die Bibel lesen?

Ja.

Michael Kreuzer SVD

Mai 2020

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