Steyler Welt

Hoffnung der Welt

Beim Malen ordnet Bruder Roland Scheid seine Gedanken. Für uns beschreibt er sein Bild der Heiligen Familie und erklärt, warum Josef eine zentrale Rolle spielt

Geborgenheit, Zuneigung, Liebe. Als man mich fragte, ein Weihnachtsbild zu malen, waren diese drei Wörter immer mit dabei. So entstand nach und nach das Bild der heiligen Familie. Ich nannte es „Hoffnung der Welt“.

Mit großen Augen, wach und neugierig, entdeckt der kleine Jesus das Leben, eingehüllt in eine strahlend weiße Decke, von Geborgenheit umgeben. Er weiß noch nicht, was das Leben bringen wird. Doch er wird die Welt für immer verändern. Er wird uns allen das Leben schenken – damals, heute und in der kommenden Welt.

Hinter ihm, gekleidet in rot, wacht Josef über seine Träume und seine Familie. Josef, einer der seiner inneren Stimme folgt und all seine väterliche Liebe den Seinen verschenkt. Für Jesus muss er ein wunderbarer Vater gewesen sein. Von wem sonst hätte der Heranwachsende erfahren können, wie unendlich groß die Liebe des himmlischen Vaters ist.

Und Maria, die Mutter des Kindes, Zuneigung in Person. Ummantelt in himmlisches Blau behütet sie in ihrem Herzen die göttlichen Geheimnisse und hält ihre schützende Hand über allen.


Bruder Roland Scheid lebt und arbeitet seit 2001 in Steyl und steht dem Missionshaus St. Michael als Rektor vor. Maßgeblich hat er dazu beigetragen, dass das "Centrum St. Michael" in den vergangenen Jahren zu einem gefragten Tagungs- und Veranstaltungsort geworden ist. Zu einem Ort der Begegnung, Beratung, Besinnung und Bildung: "Jeder ist bei uns willkommen. Jeder darf sich bei uns so angenommen fühlen, wie er ist."

Roland Scheid SVD

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