Aktuell

Katholiken feiern erstmals „Sonntag des Wortes Gottes“

2020 ist das Jahr der Bibel: der von Papst Franziskus ausgerufene „Sonntag des Wortes Gottes“ findet erstmals statt und auch das „Jahr des Wortes Gottes“ der katholischen Bibelföderation läuft.

Die Bibel steht am dritten Sonntag im Jahreskreis sowie 2020 im Fokus.

Mehr Bibel! Diese Aufforderung kommt derzeit von Papst Franziskus und der katholischen Bibelföderation. Ein Aufruf, der auch die Steyler Missionare freut, lautet ihr offizieller Name doch „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“. Ihnen bietet die Heilige Schrift eine besondere Orientierung im Leben. Etwa der Beginn des Johannes-Evangeliums: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“ Diese Verse werden alljährlich um Mitternacht zu Neujahr am Grab von Ordensgründer Arnold Janssen vorgetragen. 

Tipps von Papst und Bibelföderation

Vom 1. Dezember bis 30. September – dem 1.600. Todestag des Kirchenlehrers und Bibelübersetzers Hieronymus – dauert das „Jahr des Wortes Gottes“, ausgerufen auch anlässlich der 50-Jahr-Gründungsfeier der Bibelföderation. Papst Franziskus hat in seinem apostolischen Schreiben „Aperuit illis“ einen „Sonntag des Wortes Gottes“ eingeführt, der immer am dritten Sonntag im Jahreskreis gefeiert werden soll. 2020 findet dieser Tag erstmalig statt, am 26. Januar. „Der der Bibel gewidmete Tag soll nicht ‚einmal im Jahr’, sondern einmal für das ganze Jahr stattfinden. Wir verspüren nämlich die dringende Notwendigkeit, uns mit der Heiligen Schrift und dem Auferstandenen eng vertraut zu machen, der nie aufhört, das Wort und das Brot in der Gemeinschaft der Gläubigen zu brechen“, schreibt das Kirchenoberhaupt. Er erachtet die Beziehung zwischen dem Auferstandenen, der Gemeinschaft der Gläubigen und der Heiligen Schrift als äußerst wichtig für die Identität der Katholiken.

Verschiedene Arten der Lektüre

Wie genau dieses Jahr, beziehungsweise dieser Tag, verbracht werden sollte, lassen sowohl Papst als auch Bibelföderation offen. Sie machen aber Vorschläge, etwa zur Bibellektüre mit der Methode „Lectio divina“. Auch andere Möglichkeiten bieten sich an: So gibt es die Bibel als Hörbuch, mit einem Bibelsäckchen kann der Nutzer täglich einen neuen Bibelvers aus dem Beutel ziehen und betrachten und beim Bible Art Journaling können Kunstbegeisterte sich der Bibel über die Malerei annähern. Auch unterschiedliche Apps bieten Zugänge zu den 73 Büchern der Bibel.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Mai-Ausgabe der stadtgottes.

Welche Art der Bibellektüre spricht Sie an? Haben Sie gar einen Lieblingsvers? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen per Post, E-Mail, Facebook oder hier in den Kommentaren mit!

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

Bisherige Beiträge

Der Steyler Pater Norbert Cuypers hat zum Pfingstfest ein Gebet geschrieben. Gerne teilen wir es mit Euch:

[weiter...]

Corona hat unsere Welt im Griff. Doch anders als wir in Europa sind die Menschen in den armen Ländern dem Virus und seinen Folgen völlig schutzlos...

[weiter...]