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Kinotipp: Mary Poppins' Rückkehr

Weihnachten wird magisch: Das geheimnisvolle Kindermädchen Mary Poppins kehrt zurück. Mit mitreißenden Musiknummern und zauberhaften Überraschungen bringt es Freude und Zuversicht zurück ins Leben der Familie Banks und zaubert sich in die Herzen der Kinozuschauer.

London in den 1930er Jahren: Jane und Michael Banks sind keine Kinder mehr, sondern haben als Erwachsene mit den Wirtschaftsproblemen im Land zu kämpfen. Michael lebt nach wie vor in seinem Elternhaus in der Cherry Tree Lane Nr. 17. Er und seine drei Kinder müssen durch den plötzlichen Tod der Ehefrau und Mutter einen schweren © Walt Disney PicturesVerlust verkraften. In diese schwierige Zeit platzt plötzlich eine freudige Überraschung: Als Michael mit seinem Sohn einen Drachen steigen lässt, „verheddert er sich in einem Kindermädchen“, wie es der kleine Sohn ausdrückt. Genau wie in Michaels Kindheit, schwebt das Kindermädchen Mary Poppins mit ihrem Schirm vom Himmel herab. Ihre Mission ist die gleiche wie vor 25 Jahren: Sich um die Bankskinder kümmern. Und zwar nicht nur um Michaels Kinder, sondern auch um ihn und seine Schwester Jane. Mary Poppins nimmt gemeinsam mit ihren Freunden, dem Laternenanzünder Jack und ihrer Cousine Topsy, die Familie mit auf zahlreiche Abenteuer. Zusammen reisen sie in verzauberte Welten, in denen die Banks ihre Zuversicht und Leichtigkeit zurückgewinnen sollen.  „Alles ist möglich. Selbst das Unmögliche“, lautet Mary Poppins’ Botschaft. 

Das zauberhafte Kindermädchen Mary Poppins hat sich schon einmal in die Herzen unzähliger Kinobesucher getanzt. Mit „Chim Chim Cheree“ oder „Supercalifragilisticexpialigetisch“ wurden 1964 Kindheitserinnerungen geschaffen, die bis heute unvergessen sind. 54 Jahre nach dem Kultfilm „Mary Poppins“ hat Disney nun keine Neuverfilmung produziert, sondern eine © Walt Disney PicturesFortsetzung des Filmerfolgs. Es ist gleichzeitig die späteste Fortsetzung eines Spielfilms überhaupt. Mit ihrem schwebenden Schirm, ihrem besonderen Charme und den überraschenden Zaubertricks ist Mary Poppins zeitlos und obendrein liebenswürdig. Schon das Produktionsteam war berührt von ihrer Rückkehr, wie Mary Poppins Darstellerin Emily Blunt erzählte. "Ich war etwa 50 Meter in der Luft, hing an einem Kran und musste mühelos aussehen. Aber dann kam einer der Kameramänner zu mir und sagte: Es war wirklich emotional, sie zurückkommen zu sehen." Emily Blunt ist unter anderem aus den Filmen „My Summer of Love“ und „Der Teufel trägt Prada“ bekannt. Julie Andrews, die die Rolle von Mary Poppins 1964 spielte, sprach bei der Wahl von Emily Blunt von einer wunderbaren Entscheidung.

Passend zur Weihnachtszeit bringt „Mary Poppins’ Rückkehr“ ab 20. Dezember Nostalgie in die deutschen Kinos, lässt Erwachsene in Erinnerungen schwelgen und Kinder selbst ihre ganz eigenen Kindheitserinnerungen erschaffen. 

Kommentare (1)

  • Karl Forcher
    Karl Forcher
    vor 5 Tagen
    Absolut richtig, ein wundervoll berührender Film, mit moderner Tricktechnik und doch auch herrlich altmodisch wirkend.
    Eine Korrektur zur Rückkehr Mary Poppins: Michael lässt keinen Drachen steigen, sondern er schmeißt den alten Drachen weg. Dieser wird vom Wind verweht, Sohn Georgie läuft dem Drachen im Park hinterher.

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